Rudi und Christa Gstader haben 1973 die erste Stube aufgesperrt. Seit dem Jahr 2000 führen ihr Sohn Marc und seine Frau Conny das Haus weiter — mit fast derselben Karte und mit eigener Handschrift.
Im Oktober 1973 sperren Rudi und Christa Gstader den Alten Simpl auf. Die Brotzeitstube ist der erste Gastraum, und in ihr brennt das offene Feuer — bis heute der Platz, an dem im Winter zuerst jemand sitzt. Eingerichtet haben die beiden sie mit Fundstücken aus Scheunen und alten Bauernhäusern der Fränkischen Schweiz; vieles davon steht heute noch an Ort und Stelle.
Ein Jahr später kommt die Trinkstube dazu, und mit ihr der Kachelofen — der zweite warme Platz im Haus.
Im ersten Stock eröffnen die Gstaders vier weitere Stuben. Aus dem Wirtshaus mit einem Gastraum wird ein Haus, in dem eine ganze Feier unter sich bleiben kann.
Der Sohn der Wirtsleute übernimmt zusammen mit seiner Frau Conny das Ruder. In fast fünfzig Jahren hat sich die Speisekarte kaum verändert; die beiden setzen ihre Akzente behutsam.
Gefeiert wird im Biergarten und davor am Bohlenplatz: lange Tische im Freien, Livemusik und eine eigene Jubiläumskarte. Gekommen sind Stammgäste, Freunde und Familie — viele von ihnen begleiten das Haus schon seit Jahrzehnten.
Wer wir sind

Marc Gstader
Ausgebildet im Restaurant des Münchner Hotels Königshof und bei Rainer Clever im Gasthof Schwarzer Bär. Danach ist er um die Welt gereist — nicht nur, um den kulinarischen Horizont zu erweitern. Zurück in Erlangen stand er wieder in der eigenen Küche.
Conny Gstader
Gelernte Hotelkauffrau; ihre Großeltern führten in Baiersdorf eine Gastwirtschaft mit eigener Metzgerei. Wer bei uns sitzt, merkt die gute Stimmung zwischen ihr und dem Service — und fühlt sich schnell zuhause.